Willkommen beim Forschungsprojekt ENEF-Haus!


Wie kann die energetische Sanierungsquote von Ein- und Zweifamilienhäusern erhöht werden? Dieser zentralen Fragestellung geht das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt „ENEF-Haus – Energetische Modernisierung von Ein- und Zweifamilienhäusern“ nach. Hierzu wird ein integrierter Politik- und Beratungsansatz entwickelt, der auf die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen zugeschnitten ist. Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen zur Gestaltung politischer Instrumente erarbeitet sowie Konzepte für zielgruppenbezogene Beratungsangebote für eine energieeffiziente Sanierung entwickelt. Weiterlesen…


Aktuelles

„Zum Sanieren Motivieren“ – Broschüre für Multiplikatoren mit den zentralen Projektergebnissen

08. November 2010

Die wichtigsten Resultate des Projektes „Energieeffiziente Sanierung von Eigenheimen“ liegen nun in Kurzform vor. Die Broschüre „Zum Sanieren Motivieren“ präsentiert die Ergebnisse der Potenzial- und Zielgruppenanalyse sowie die Empfehlungen zu politischen und kommunikativen Instrumenten. Adressaten sind Akteure in Politik und Verwaltung im Bereich energieeffizientes Bauen sowie Multiplikatoren in Kommunen, Energie- und Klimaagenturen, Verbraucher- und Umweltorganisationen, Energieberater, lokale Kompetenzzentren und Qualitätsnetzwerke.

Zum Download der Broschüre (pdf), Bestellung: info@isoe.de

 

Energiesparen: Wissenschaftler fordern verbindlichen Sanierungsfahrplan für Eigenheime

02. November 2010

Dem Energiekonzept der Bundesregierung fehlen bislang konkrete Aussagen, nach welchem Fahrplan Deutschlands Eigenheime energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden sollen. Zwar nennt die Bundesregierung ambitionierte Energieeinsparziele bis 2050, doch ohne kurz- und mittelfristige Vorgaben und Maßnahmen drohe das Konzept als Papiertiger zu enden, so Wissenschaftler von IÖW, Hochschule Lausitz und Institut für sozial-ökologische Forschung vor dem Hintergrund eines aktuellen Forschungsprojekts. Die Experten geben Politik und Praktikern im Bereich energetische Sanierung nun einen Handlungsleitfaden an die Hand, wie die Sanierungsquote im Ein- und Zweifamilienhausbereich erhöht werden kann.

zur Pressemitteilung

 

Studie: Ein- und Zweifamilienhäuser nutzen Energiesparpotenziale nicht aus
28. Mai 2010, Berlin

Dass die energetische Sanierung des Wohngebäudebestandes erhebliche Energieeinsparpotenziale birgt, ist bekannt – und war dennoch bislang nicht hinreichend untersucht. Welche Einsparpotenziale bei Berücksichtigung bereits energetisch sanierter Ein- und Zweifamilienhäuser weiterhin brachliegen, haben Wissenschaftlerinnen des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) nun im Rahmen des Projektes Enef-Haus analysiert und dazu den Bericht „Erschließbare Energieeinsparpotenziale im Ein- und Zweifamilienhausbestand“ vorgelegt.

Zur Meldung | Die Studie zum Download (pdf)

 

Enef-Haus-Workshop: Experten diskutierten Instrumentarium zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand

10. Mai 2010, Berlin

Auf dem Expertenworkshop "Instrumente zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand bei Ein- und Zweifamilienhäusern“ wurden die Ergebnisse einer im Projekt Enef-Haus durchgeführten Instrumentenanalyse vorgestellt. Gemeinsam mit den Teilnehmer/innen aus Politik, Verwaltung, Fördermittelgebern/Finanzierern, Verbänden und Beratungspraxis wurden die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand diskutiert. Dabei wurden Chancen und Risiken einer Verschärfung des Ordnungsrechts sowie geeignete Ansatzpunkte zu einer Neujustierung von Förderprogrammen kontrovers diskutiert. Die Ergebnisse des Expertenworkshops fließen in die Empfehlungen zur Weiterentwicklung des bestehenden Instrumentariums ein.

 

Befragung: Eigenheimbesitzer zögern bei energetischer Gebäudesanierung

10. Februar 2010, Berlin, Frankfurt/Main

Trotz steigender Energiepreise sind viele Hauseigentümer zurückhaltend bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude. So das Ergebnis einer Befragung von 1000 Ein- und Zweifamilienhausbesitzern, die das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) geleitet hat. Über 60 Prozent der befragten Gebäudesanierer sind der Ansicht, dass ihr Gebäude in einem guten Zustand sei und keine weiteren energetischen Maßnahmen erfordere. „Es ist dramatisch, wie viele Hausbesitzer ihre Lage verkennen“, so Dr. Immanuel Stieß vom ISOE. „Viele Energieeinsparpotenziale liegen schlicht aufgrund mangelnden Problembewusstseins brach. Das ist nicht nur schädlich fürs Klima, sondern belastet die Bewohner durch unnötig hohe Energiekosten.“

Zur Pressemitteilung | Die Studie zum Download (pdf)

 

 

Wege aus dem energetischen Sanierungsstau

Wie können maßgeschneiderte Konzepte zur Aktivierung von Eigenheimbesitzer/innen aussehen?

08. November 2010, Berlin

ENEF-Haus-Abschlusskonferenz